Forschung

Wissen zum Greifen: Prof. Uwe T. Bornscheuer zeigt, wie Enzyme nachhaltige Chemie ermöglichen

Katalysexperte Uwe T. Bornscheuer bildet den Auftakt der neuen Reihe “Wissen zum Greifen”,
© Tim Schröter

Wie entsteht aus Forschung ein konkreter Nutzen für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft? Dieser Frage widmet sich die neue Videoreihe „Wissen zum Greifen“ der Universität Greifswald. Den Auftakt macht Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe T. Bornscheuer, Professor für Biotechnologie und Enzymkatalyse am Institut für Biochemie. Erst kürzlich wurde er mit der renommierten Otto-Roelen-Medaille ausgezeichnet – einer der wichtigsten Ehrungen auf dem Gebiet der Katalyse, die Forschungsleistungen mit besonderer industrieller Relevanz würdigt.

Im Video erklärt Bornscheuer, wie Enzyme als natürliche Biokatalysatoren chemische Prozesse nachhaltiger machen können. Sein Team entwickelt Enzyme gezielt weiter, damit sie industrielle Verfahren effizienter und umweltfreundlicher gestalten – etwa bei der Herstellung von Arzneimitteln oder beim Recycling von Kunststoffen. Ein Forschungserfolg: Enzyme, die Polyurethane, beispielsweise aus alten Matratzen, abbauen können.

 

Mit „Wissen zum Greifen“ stellt die Universität künftig Forschende vor, deren Arbeit weit über den Campus hinaus Wirkung entfaltet. Die Videoreihe zeigt, wie wissenschaftliche Ideen den Weg in die Praxis finden und zu Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen beitragen.

Text und Produktion: Yasmin-Coralie Berg,
Video: Tim Schröter und Martha Bahls, 08.07.2026

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