Die Studierenden im Meeresmuseum, © Anne Junia Ziemann
Statt Laptop, Lernzetteln und Mensaessen ging es für 45 von 92 Deutschlandstipendiat*innen der Uni Greifswald am 13. Januar 2026 nach Stralsund – genauer gesagt ins Meeresmuseum. Bei einer Führung nutzten sie die Gelegenheit, den Uni-Alltag hinter sich zu lassen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Ort außerhalb des Campus zu entdecken.
Zwischen Klostermauern und Aquarien
Schon nach den ersten Schritten durch die Ausstellung wurde deutlich, dass das Museum mehr zu bieten hat als bloße Schaubecken. Im ehemaligen Katharinenkloster erstrecken sich heute auf drei Etagen moderne Aquarien, interaktive Installationen und Exponate rund um die Welt der Meere. Besonders die Aquarien mit farbenfrohen Fischen und Korallen zogen die Aufmerksamkeit der Studierenden auf sich.
Ein Abend abseits des Campus
Für Gözde Yildirim, die im dritten Mastersemester Psychologie (Klinische Psychologie und Psychotherapie) studiert, war der Abend gleich in mehrfacher Hinsicht bereichernd. „Das Treffen im Meeresmuseum Stralsund war spannend und wissenswert zugleich“, sagt sie. „Ich bin sehr dankbar für das Deutschlandstipendium und damit auch für die Möglichkeit, sich mit anderen Stipendiat*innen und Förder*innen vernetzen zu können.“







Auch Amelie Buks, ebenfalls Masterstudentin der Psychologie, nahm viel aus der Führung mit. Besonders gefallen habe ihr die Art der Vermittlung: „Die Inhalte wurden super verständlich und lebendig erklärt, sodass man viel Neues mitnehmen konnte – auch zu Themen, mit denen man sich im Alltag sonst nicht so intensiv beschäftigt.“
Gleichzeitig sei das Treffen eine willkommene Abwechslung gewesen. Für sie zeige sich hier deutlich, dass das Deutschlandstipendium mehr sei als finanzielle Unterstützung: Solche Veranstaltungen zeigen einfach, wie wertvoll das Deutschlandstipendium auch über die finanzielle Unterstützung hinaus ist.“
Mehr als nur finanzielle Förderung
Der gemeinsame Abend im Meeresmuseum zeigte, wie wertvoll solche Begegnungen abseits des Hörsaals sind. Zwischen Aquarien, Gesprächen und neuen Eindrücken wurde deutlich: „Das Deutschlandstipendium ist mehr als finanzielle Unterstützung: Es schafft Begegnungen, fördert Austausch und eröffnet besondere Erfahrungen – wie diesen gemeinsamen Abend im Meeresmuseum“, sagt Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel.
Mit dem Deutschlandstipendium fördert die Universität Greifswald seit 2011 besonders leistungsstarke und engagierte Studierende. Zum Wintersemester 2025/2026 wurden 92 Stipendien vergeben. Die Förderung beträgt 300 Euro monatlich und wird jeweils zur Hälfte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie durch private Förderer der Universität finanziert. Dazu zählen Unternehmen aus der Region, Stiftungen, Vereine und engagierte Einzelpersonen. Das Stipendium wird zunächst für ein Jahr vergeben.
Anne Junia Ziemann, 21.01.2026
