Zusammenspiel aus Chor und Orchester, © Zan Vidmar Zorc
Der Dom St. Nikolai war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Greifswalder Universitätsmusik am 17. Januar 2026 Mendelssohns Oratorium ELIAS op. 70 aufführte. Das Neujahrskonzert bot eine eindrucksvolle Interpretation des Werks, in dem Chor, Orchester und Solist*innen die alttestamentliche Geschichte des Propheten Elias musikalisch erzählten.
Im Einklang: Chor, Orchester, Solist*innen
Unter der Leitung von Steffen Höschele und Universitätsmusikdirektor Harald Braun zauberten Universitätschor und UniversitätsSinfonieOrchester mit Solist*innen aus Berlin und München einen unvergesslichen Abend.
Mendelssohns ELIAS op. 70, eines der Hauptwerke des Komponisten und eines der bedeutendsten Oratorien des 19. Jahrhunderts neben Paulus, erzählt die alttestamentliche Geschichte des Propheten in kraftvoller und zugleich feinfühliger Musik. Von mitreißenden Chören über berührende Solopartien bis hin zu lebendigen Dialogen zwischen Chor, Orchester und Solist*innen zog das Publikum in seinen Bann.







Ein Abend, der nachklingt
Die Atmosphäre im Dom war magisch: Jeder Ton, jedes Crescendo schien die winterliche Stille der Stadt zu durchbrechen und das Publikum genoss einen klangvollen Auftakt in das neue Jahr. Ein Konzert, das nicht nur musikalisch beeindruckte, sondern auch zeigte, wie universitäre Musik Menschen zusammenbringt.
Text: Anne Junia Ziemann, 23.01.2026
Fotos: © Zan Vidmar Zorc
